Tutory ist stark bei Sekundarstufe, Tests und offenen Materialien. Wenn du spezialisierte Aufgaben für die Grundschule suchst, verfolgt Teacheditor einen anderen Ansatz.
Warum suchen Lehrkräfte nach einer Tutory Alternative?
Tutory ist ein etablierter Online-Arbeitsblatteditor. Wer nach einer Alternative sucht, braucht deshalb oft kein grundsätzlich anderes Produkt, sondern einen anderen Schwerpunkt:
Grundschule: Tutory richtet den aktuellen Editor vor allem an Sekundarstufe, Berufsschule und Weiterbildung; Teacheditor konzentriert sich auf Klasse 1 bis 4.
Aufgabenformate: Teacheditor bringt automatisch erzeugte Mathe-Übungen speziell für den Grundschulunterricht mit.
Gestaltung: Tutory arbeitet mit Bausteinen und Raster, Teacheditor mit frei platzierbaren Elementen.
Tarife: Beide Angebote haben einen kostenlosen Einstieg, aber unterschiedliche Grenzen und Preismodelle.
Was ist Tutory?
Tutory ist ein browserbasierter Arbeitsblatteditor im Baukastenprinzip. Lehrkräfte ziehen Bausteine auf ein Blatt, füllen sie mit eigenen Inhalten und ordnen sie in einem magnetischen Raster an. Zum Angebot gehören unter anderem Lückentexte, Wortsuchrätsel, QR-Codes, Tabellen, Multiple-Choice-Aufgaben und Medienbausteine.
Der Editor richtet sich laut Tutory-Startseite aktuell besonders an Sekundarstufen, Berufsschulen und Weiterbildungen. Für Grund-, Förder- und Sonderschulen kündigt Tutory eine eigene Grundschulplattform an. Das bedeutet nicht, dass sich mit dem bestehenden Editor keine Grundschulmaterialien bauen lassen. Der aktuelle Produktschwerpunkt liegt nur an einer anderen Stelle.
Zu den charakteristischen Stärken von Tutory gehören Tests und Klausuren mit Punkteberechnung und Notenspiegel, integrierte Lösungsblätter, digitale Materialien sowie mehr als 10.000 offen lizenzierte Lehr- und Lernmaterialien. Veröffentlichte OER-Materialien lassen sich kopieren, anpassen und erneut einsetzen. KI-Funktionen helfen außerdem dabei, Bausteine mit Inhalten zu füllen und Aufgaben zu differenzieren.
Teacheditor und Tutory im Vergleich
Beide Programme laufen im Browser und helfen beim Erstellen eigener Unterrichtsmaterialien. Der wichtigste Unterschied ist deshalb nicht das Gerät, sondern der fachliche Schwerpunkt und die Art, wie du dein Arbeitsblatt aufbaust.
Stand: September 2026. Preise und Funktionen können sich ändern; maßgeblich sind die jeweiligen Anbieterangaben.
Kriterium
Teacheditor
Tutory
Zielgruppe
Schwerpunkt Grundschule
Schwerpunkt Sekundarstufe, Berufsschule und Weiterbildung
Nutzung
Browser, ohne Installation
Browser, ohne Installation
Arbeitsweise
Visueller Editor mit frei platzierbaren Elementen
Bausteinkasten mit magnetischem Raster
Grundschul-Mathe
Viele spezialisierte, automatisch erzeugte Aufgabenformate
Allgemeine Inhalts- und Aufgabenbausteine; aktuelle Plattform nicht primär auf Grundschule ausgerichtet
KI
Kann ein Arbeitsblatt planen, Elemente erzeugen und bestehende Blätter bearbeiten
Füllt Bausteine mit Inhalten und unterstützt Differenzierung
Lösungen
Viele Aufgaben zeigen automatisch erzeugte Lösungen als Kontrollhilfe; PDF-Ausgabe möglich
Integrierte Lösungsblätter und Erwartungshorizonte
Tests und Klausuren
Punkte- und Notenfeld vorhanden; kein eigener Notenspiegel-Workflow wie bei Tutory
Punkteberechnung, individueller Notenspiegel und Klausurfunktionen
Materialien
Eigene Arbeitsblätter erstellen; keine öffentliche OER-Bibliothek
10.000+ offene Materialien zum Kopieren und Anpassen
Zusammenarbeit
Freigabelinks, Kopierrechte und Kommentare am Arbeitsblatt
Materialien veröffentlichen und in Gruppen bereitstellen; keine gleichzeitige Bearbeitung oder Dokumentkommentare
Kostenlos
Beta bis Ende 2026 kostenlos, danach gibt es eine kostenlose Version
Free mit maximal 6 privat gespeicherten Materialien
Tutory Alternative speziell für die Grundschule
Teacheditor ist nicht einfach ein allgemeiner Editor mit Grundschul-Label. Der Grundschulfokus zeigt sich in den konkreten Aufgabenformaten und ihren Einstellungen.
Die verlinkten Lernportal-Seiten zeigen, welche Einstellungen in jedem Aufgabenformat verfügbar sind. Hier findest du eine Übersicht, über alle Aufgabenformate im Teacheditor.
Erstelle direkt ein Grundschul-Arbeitsblatt
Öffne den Teacheditor im Browser und teste passende Mathe-Aufgaben zunächst ohne Account.
Tutory beschreibt sich selbst als Bausteinkasten. Inhalte werden in vorbereitete Bausteine eingesetzt, auf Ebenen verwaltet und am Raster ausgerichtet. Das gibt Struktur und hilft, komplexe Seiten ordentlich zu halten. Teacheditor bietet ebenfalls fertige Aufgabenblöcke, lässt sie auf dem Blatt aber freier platzieren, drehen und skalieren.
Bei Tutory werden die Blöcke größtenteils über die Sidebar konfiguriert, und ein Block ist als fertiger Absatz konfiguriert. So ist die Aufgabennummer und -beschreibung bereits direkter Bestandteil des Blockes. Teacheditor gibt dir hier deutlich mehr Freiheit, Aufgabennummern und Textbeschreibungen werden unabhängig vom Aufgabenblock platziert und ausgerichtet. Aufgaben werden außerdem oft auch direkt im Arbeitsblattbereich konfiguriert, zum Beispiel werden durch das größer- oder kleinerziehen eines Rechenblocks mehr oder weniger Aufgaben angezeigt.
Welchen Ansatz du besser findest ist letztendlich vor allem Geschmackssache.
KI-Unterstützung bei Tutory und Teacheditor
Tutory nutzt KI innerhalb seiner Bausteine: Sie kann Inhalte erzeugen und beim Differenzieren oder Ableiten von Aufgaben helfen. Laut Tutory-FAQ zu KI-Funktionen sind textgenerierende Funktionen für private Accounts grundsätzlich verfügbar; Bildgenerierung ist Premium vorbehalten.
Teacheditor kann mit seinem KI-Assistenten ein neues Arbeitsblatt aus einem Lernziel planen, geeignete Aufgabenformate auswählen, mehrere Aufgaben anlegen und ein bestehendes Blatt bearbeiten. Der Assistent arbeitet dabei mit den Funktionen, die der Editor tatsächlich unterstützt. Der aktuelle fachliche Schwerpunkt liegt auf Mathematik; die KI ersetzt weder deine didaktische Entscheidung noch die Kontrolle vor dem Einsatz.
Materialien teilen und wiederverwenden: Tutory und OER
OER ist eine klare Stärke von Tutory. Der öffentliche Katalog enthält nach Anbieterangaben mehr als 10.000 offen lizenzierte Materialien. Du kannst veröffentlichte Arbeitsblätter als private Kopie übernehmen, anpassen und unter Beachtung der jeweiligen Lizenz weiterverwenden. Wenn du regelmäßig auf einen großen Bestand offener Materialien zurückgreifen möchtest, ist Tutory besonders interessant.
Teacheditor verfolgt derzeit einen anderen Ansatz. Im Mittelpunkt steht das Erstellen eigener Arbeitsblätter. Du kannst ein Blatt per Link freigeben und getrennt festlegen, wer es sehen, kopieren oder kommentieren darf. Eine öffentliche OER-Materialbibliothek ist aktuell nicht Teil des Angebots.
Für wen ist Tutory eine gute Wahl?
Tutory passt wahrscheinlich besser, wenn du vor allem in der Sekundarstufe oder Berufsschule arbeitest, häufig Tests und Klassenarbeiten erstellst, integrierte Lösungsblätter und Notenspiegel brauchst oder offene Materialien suchen und weiterentwickeln möchtest. Auch ein bewusst geführter Baustein-Workflow kann ein guter Grund für Tutory sein.
Für wen ist Teacheditor die passendere Tutory Alternative?
Teacheditor passt besonders zu dir, wenn du in Klasse 1 bis 4 unterrichtest, spezialisierte Mathe-Aufgaben schnell variieren möchtest und dein Arbeitsblatt frei im Browser gestalten willst. Der Wechsel zwischen Laptop, Chromebook und Tablet, automatische Aufgabengenerierung sowie Freigabelinks und Kommentare unterstützen einen flexiblen Vorbereitungsalltag.
Was kosten Tutory und Teacheditor?
Tutory: Der Free-Tarif kostet 0 € und erlaubt maximal sechs privat gespeicherte Materialien; die Auswahl an Bausteinen und Schriftarten ist reduziert. Basic kostet aktuell 44,90 € pro Jahr, Premium 59,90 € pro Jahr. Schullizenzen beginnen bei 139 € pro Jahr. Die Abonnements laufen jeweils zwölf Monate; maßgeblich ist die aktuelle Preisübersicht von Tutory.
Teacheditor: Die Beta ist gemäß Teacheditor-Preisseite bis Ende 2026 kostenlos. Für die Zeit danach sind ein kostenloser Tarif mit bis zu zehn gespeicherten Arbeitsblättern und ein Pro-Tarif vorgesehen. Aktuelle Konditionen und der Tarif für Referendarinnen und Referendare stehen auf der Preisseite.
Preisstand: September 2026. Alle Preise inklusive der laut Anbieter geltenden deutschen Mehrwertsteuer; Änderungen sind möglich.
Welche Alternativen zu Tutory gibt es noch?
Neben Teacheditor kommen je nach Ziel auch andere Werkzeuge infrage. Worksheet Crafter ist ein etablierter Desktop-Editor mit umfangreicher Materialbibliothek. Canva eignet sich gut für visuell gestaltete Unterrichtsmaterialien, ist aber kein spezialisierter Aufgabengenerator. Word und LibreOffice sind flexibel für Texte, verlangen bei komplexen Arbeitsblattlayouts jedoch mehr Handarbeit.
Wenn du einen Grundschul-Schwerpunkt mit automatisch erzeugten Aufgaben suchst, ist Teacheditor die naheliegende Option in dieser Auswahl. Einen breiteren Überblick findest du im Vergleich von Arbeitsblatt-Tools.
Teacheditor kostenlos in drei Schritten ausprobieren
Editor öffnen: Starte ein leeres Blatt direkt im Browser. Zum ersten Test brauchst du keinen Account.
Aufgaben einfügen: Wähle einen Übungsblock, platziere ihn auf der Seite und passe Zahlenraum, Rechenart oder Darstellung an. Die Anleitung Aufgaben zum Arbeitsblatt hinzufügen zeigt den Ablauf.
Kontrollieren und ausgeben: Prüfe Inhalte und Layout und speichere das fertige Arbeitsblatt als PDF oder drucke es für den Unterricht.
Passt der Teacheditor zu deinem Unterricht?
Erstelle ein Arbeitsblatt für deine nächste Grundschulstunde und vergleiche den Workflow selbst.
Tutory ist ein browserbasierter Arbeitsblatteditor im Baukastenprinzip. Lehrkräfte kombinieren Inhalts- und Aufgabenbausteine zu Arbeitsblättern, Tests und digitalen Materialien. Zu den Stärken gehören integrierte Lösungsblätter, Klausurfunktionen und ein großer OER-Katalog.
Ja. Tutory Free ist kostenlos nutzbar. Der Tarif erlaubt derzeit maximal sechs privat gespeicherte Materialien und bietet eine grundlegende Auswahl an Bausteinen sowie zwei Schriftarten. Die aktuellen Details findest du auf der offiziellen Tutory-Seite.
Grundschulmaterialien lassen sich grundsätzlich auch mit Tutory erstellen. Tutory beschreibt den aktuellen Editor jedoch vor allem als Angebot für Sekundarstufe, Berufsschule und Weiterbildung und kündigt eine eigene Plattform für Grund-, Förder- und Sonderschulen an. Für spezialisierte Grundschul-Matheaufgaben lohnt sich deshalb ein genauer Vergleich.
Teacheditor ist eine Tutory Alternative mit klarem Grundschulfokus. Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf Mathematik und umfasst unter anderem Rechenblöcke, Rechenpyramiden, Zahlenhäuser, Zahlenstrahlen, Hundertertafeln, Punktefelder und schriftliches Rechnen.
Das hängt von deinem Unterricht ab. Tutory passt besonders gut zu Sekundarstufe, Tests, integrierten Lösungsblättern und der Arbeit mit offenen Materialien. Teacheditor ist besonders interessant, wenn du spezialisierte Grundschul-Aufgaben automatisch erzeugen und das Blatt frei im Browser gestalten möchtest.
Ja. Tutory nutzt KI, um Bausteine mit Inhalten zu füllen und die Differenzierung von Aufgaben zu unterstützen. Nach der Tutory-FAQ stehen textgenerierende Funktionen privaten Accounts grundsätzlich zur Verfügung; die Bildgenerierung ist Premium vorbehalten.
Ja. Tests und Klassenarbeiten gehören zu den Stärken von Tutory. Das System unterstützt Punkte, einen individuellen Notenspiegel und integrierte Lösungsblätter beziehungsweise Erwartungshorizonte.